Von Melbourne nach Canberra

Die Zeit vergeht hier wie im Fluge, auch wenn wir in den letzten Tagen öfter nicht das perfekte australische Wetter genießen konnten, blieben uns genug Dinge die es auch drinnen zu entdecken gab. Wie das mit Großstädten meistens so ist, haben sie eher Aktivitäten zu bieten die einen nicht hinaus in die Natur bringen, sondern sicher und trocken überdacht statt finden. Nach unseren Erlebnissen auf Philipp Island freuten wir uns dann auch gleich auf dem nächsten wichtigen Punkt auf unserem Reiseplan. Wir besuchten Melbourne, eine Stadt die für uns viel zu bieten hat und uns von so viele anderen Travellern ans Herz gelegt worden ist. Daher brachen wir am Tag nach Philipp Island früh in die Stadtmitte auf, denn Melborune erstreckt sich soweit ins Land, dass wir fast unsere Nacht innerhalb der Stadtgrenzen verbrachten. Doch die Fahrt ins Zetrum dauerte trotzdem noch etwa 2 Stunden, denn zum einen beginnt das Stadtgebiet etwa 30 km vor der Innenstadt und zum anderen mussten wir vom Freeway auf kleinere Straßen ausweichen, da zum Zentrum hin eine Maut erhoben wird. Doch durch diesen kleinen Umweg konnten wir bereits einige Eindrücke der Stadt sammeln und uns sogleich nach einem geeigneten Campingplatz umschauen. Doch zunächst war ein günstiger Parkplatz unsere größte Sorge, denn diese sind auch in australischen Großstädten rar. Doch nach etwas erfahrener Suche und noch etwas mehr Geduld fanden wir einen Pakrplatz, wenige Kilometer vorm Zentrum, das nun für uns in Fußentfernung lag. So verbrachten wir unseren ersten Tag mit der Erkundung der Innenstadt um einen ersten Eindruck mitzunehmen und die Orientierung für die nächsten Tage zu erleichtern. Doch wir kehrten früh zurück zu Ronnie um einen Parkplatz für die Nacht zu finden und wir wurden recht schnell beim Gas-Works-Theater fündig. Die nächsten Tage verbrachten wir mit der Erkundung der Golden Mile, einer Route durch die Stadt verläuft, die die Besucher an vielen Gebäuden der Gold-Rush-Zeit von Melbourne vorbei bringt. Die Stadt wurde Ende des 19. Jh auf enormen Goldfunden in der Umgebung begrüdet. Neben seiner Größe, die für australische Verhältnisse enorm ist, gilt Melbourne auch als Kulturhauptstadt des ganzen Landes. In dieser Rolle glänzt es mit etlichen bekannten und sehr gut bestückten Museen die zum großen Tiel auch noch ohne für geringen Eintritt zu besuchen sind. Darunter fielen zum Beispiel die National Gallarie of Victoria, ein Kunstmuseeum das Stücke aus dem alten Chnia von weit vor Christus bis hin zu den neuen Schöpfungen unserer Tage zeigt, das old Gaol, ein Gefängnis aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, in dem der Volksheld Ned Kelly hingerichtet wurde und schließlich das Melbourne Museeum, das eine ganzen Regenwald ausstellt, den man bequem begehen kann und zusätzlich viele Exponate über Melbourne und Umgebung zeigt, wie zum Beispiel einheimische Insekten und Meereslebewesen oder auch die aktuellen Ergebnisse der Körper- und Geistesforschung. Das auskundschaften dieser Sehenswürdigkeiten brauchte den einen oder anderen Tag, denn die Wege die wir gelaufen sind waren lang und die Ausstellungen gut und zahlreich bestückt. Doch die Hauptstadt von Victoria hält noch eine weitere Sehenwürdigkeit bereit, den Melbourne Grand Prix, die einzige Formel1 Strecke Australiens. Diese Erkundeten wir zunächst zu Fuß und stellten dann fest, dass es sich dabei um offizielle Straßen handelt, die wir sogleich in ihrer vollen Länge in einer Traumzeit von 8:30:41 absolvierten.

Danach endeten dann leider unsere Tage in Melbourne auch und wir machten uns auf den Weg zur Great Ocean Road, einer Straße die im Gedenken an die Toten des ersten Weltkriegs an der Küste kurz unter Melbourne gebaut wurde.


Nach einem Auftakt mit schlechtem Wetter, dass die kurvige Straße noch etwas schwieriger zu befahren machte, sahen wir einen Wal nur wenige Meter vor der Küste ein seltsames Schauspiel aufführen. Doch wie sooft in Australien war uns das Wetter nett und zeigte zum zweiten Teil der Straße seine beste Seite. So genossen wir die spektakulären Steinformationen, wie z.B. die zwölf Apostel in vollem Sonnenschein.

 

Doch auch diese Straße, eine der schönsten der Welt, muss einmal zu Ende gehen und wir beschlossen zu den Grampiens, einem Nationalpark im Landesinneren, weiter zu fahren. Dieser Nationalpark ist für seine Berge und schroffen Felsen bekannt, denn hier vereinigen sich vier Bergketten, unter anderem das Ende der Great Dividing Range, einem Gebirgszug, der die komplette Ostküste des Kontinents hinunter läuft und den wir im Laufe unserer Reise nun komplett abgefahren haben. Dort gingen wir wieder zwei Tage wandern und konnten großartige Wasserfälle, den Grand Canyon, sowie die Pinnacele, eine riesige Steinspitze und die Balconies, andere Steinspitzen, bestaunen.


Nun sind wir auf dem Weg durch das Innere des Staates Victoria nach Canberra, unserem letzten großen Ziel bevor wir für den Verkauf von Ronnie nach Sydney zurück kehren.

19.8.09 10:06

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